Sie verwenden einen veralteten Browser. Um im Internet auch weiterhin sicher unterwegs zu sein, empfehlen wir ein Update.

Nutzen Sie z.B. eine aktuelle Version von Edge, Chrome oder Firefox

Hintergrund
29. Juni 2026

Was passiert bei Liquidation einer GmbH steuerlich?

SSB+
Was passiert bei Liquidation einer GmbH steuerlich?
Bild: ©Jirapong Manustrong / iStock / Getty Images Plus
Soll eine GmbH aus mannigfaltigen Gründen liquidiert werden – sprich im Handelsregister gelöscht werden –, stellt sich die ertragsteuerliche Frage nach einer praktischen Handhabung. Dies gilt aufgrund des sog. Trennungsprinzips sowohl auf Ebene der GmbH als Rechtsträger als auch auf Ebene des Gesellschafters.

Die Liquidation einer GmbH löst sowohl auf Ebene des Rechtsträgers als auch auf Ebene des Gesellschafters ertragsteuerliche Rechtsfolgen aus. Für die GmbH wird hierbei ein sog. Liquidationszeitraum von bis zu drei Jahren gebildet, in welchem die stillen Reserven der GmbH zu besteuern sind. Für den Gesellschafter ergibt sich aufgrund des sog. Trennungsprinzips eine gesonderte Ertragsbesteuerung durch „fiktive“ Veräußerungsannahme des Beteiligungsbesitzes bei Liquidation.

Thomas Rennar
+

Weiterlesen mit Steuersparbrief +

Sollten Sie noch keinen persönlichen Login eingerichtet haben, wenden Sie sich bitte an unseren Kundenservice service@weka.de.

Weiterlesen mit Steuersparbrief +
Exklusiver Zugriff auf die Online-Mediathek inklusive Heftarchiv, Arbeitshilfen und Downloads.
Aktuelles Steuerrecht für Unternehmer und Steuerdienstleister.
Direkter Draht zu unseren Experten für Themenwünsche und Fragen.