Verluste aus einem neuen Geschäftsmodell – steuerlich absetzbar oder Liebhaberei? Ein aktuelles BFH-Urteil bringt Klarheit: Auch geplante Gewinne aus späteren Veräußerungen können entscheidend sein. Wer bei der Planung klug vorgeht, kann teure Überraschungen vermeiden.
Versteuert der Arbeitgeber eine Erholungsbeihilfe pauschal, hat der Mitarbeiter mehr auf dem Konto. Die Pauschalversteuerung ist auch möglich, wenn er dafür auf sein Gehalt verzichtet.
Ohne Belege, ohne komplizierte Berechnungen: Der Pflege-Pauschbetrag ist eine einfache Möglichkeit, Pflege steuerlich geltend zu machen – sofern die Voraussetzungen erfüllt sind.
Sagt der Arbeitgeber eine betriebliche Altersversorgung (bAV) zu, muss er dafür einstehen. Das gilt auch, wenn die Durchführung der bAV nicht unmittelbar über ihn erfolgt, sondern über einen externen Versorgungsträger.
Wer mit einer Ferienwohnung Einkünfte erzielen will, muss bestimmte Anforderungen erfüllen – sonst droht steuerlich die Einstufung als (nicht gewünschte) „Liebhaberei“. Der Bundesfinanzhof hat nun neue Maßstäbe gesetzt, wann eine Einkünfteerzielungsabsicht vorliegt (BFH, Urteil vom 12.08.2025, Az.: IX R 23/24).
Für etliche Arbeitgeber steigen die Lohnnebenkosten zu Beginn des neuen Jahres. Auch bestimmte Mitarbeiter haben dann weniger Netto vom Brutto auf ihrer Lohnabrechnung. Die Neuerungen gelten gleich ab dem 1. Januar.
Das FG Köln hat mit Urteil vom 28.01.2025, Az.: 11 K 2808/19, zur Festsetzung eines Verspätungszuschlags bei verspäteter Abgabe der USt-Voranmeldung entschieden.
Mit Verfügung vom 31.03.2025 (Az.: S 2241-St 222/St 221-3035/2022) stellt das Landesamt für Steuern Niedersachsen klar: Die Übertragung einzelner Wirtschaftsgüter unterliegt künftig strengeren steuerlichen Regeln – insbesondere, wenn Kapitalgesellschaften beteiligt sind.
Gleich zwei Stolperfallen lauern aktuell bei der Versteuerung der privaten Autonutzung von Dienstwagen. Die häufig genutzte 1-%-Regelung ist in den Fokus des Finanzamts gerückt und betrifft Unternehmer und Arbeitnehmer.
Denkmalgeschützte Immobilien bieten hohe steuerliche Abschreibungspotenziale – allerdings nur für den Gebäudewert. Der Bundesfinanzhof stellt klar, dass auch bei Denkmalobjekten der Kaufpreis zwingend in Gebäude und Grund & Boden aufzuteilen ist, da letzterer steuerlich nicht abschreibbar ist. Maßgeblich für die AfA ist eine nachvollziehbare Bewertung, regelmäßig nach dem Ertragswertverfahren.