Teil 1 lieferte den Überblick zur Rückkehr des ermäßigten Steuersatzes ab 2026. Teil 2 zeigt, wo es in der Umsetzung kompliziert wird: Wie Kombiangebote korrekt aufgeteilt werden, was sich bei Business-Packages ändert – und warum Gutscheine künftig steuerlich ganz anders zu behandeln sind.
Wer Vermögen frühzeitig an die nächste Generation überträgt, kann mehrere steuerliche Freibeträge kombinieren – und dadurch Einkommensteuer und Schenkungsteuer. Eine vorausschauende Gestaltung lohnt sich besonders bei Kapitalanlagen, Immobilien oder größeren Geldbeträgen.
Wird ein Testament erst nachträglich gefunden, kann das erhebliche steuerliche Folgen haben. Doch was gilt, wenn bereits ein Steuerbescheid ergangen ist? Der BFH hat entschieden, wie lange das Finanzamt noch korrigieren darf – und ab wann die Verjährungsuhr wirklich tickt. Wichtig für alle Fälle mit streitigen Erbfolgen.
Wer Dienstleistungen ins Ausland verkauft, steht schnell vor der Frage: Rechne ich mit oder ohne deutsche Umsatzsteuer ab? Die Antwort hängt vom Leistungsort ab – und der ist nicht immer dort, wo man denkt. Teil 1 erklärt die Grundregeln, die jeder Selbstständige kennen sollte.
Am 12.11.2025 hat der Bundesfinanzhof (BFH) in drei richtungsweisenden Entscheidungen (Az.: II R 25/24, II R 31/24 und II R 3/25) erstmals die verfassungsrechtliche Zulässigkeit der Grundsteuer‑Bewertungsregeln im sog. Bundesmodell überprüft – und sie bestätigt. Damit schafft das höchste deutsche Steuergericht Rechtssicherheit für Unternehmen und Selbstständige mit eigenem Grundbesitz.
Der Bundesfinanzhof hat klargestellt: Wenn mit einer Steuererstattung zu rechnen ist, darf nur der Insolvenzverwalter den Antrag auf Einkommensteuerveranlagung stellen – nicht der insolvente Arbeitnehmer selbst. Das schützt die Insolvenzmasse und bringt steuerliche Klarheit.
Pendler bekommen für den Weg zur Arbeit eine Entfernungspauschale. Diese wurde nun deutlich angehoben. Auch für Geringverdiener mit hohen Fahrtkosten gibt es gute Nachrichten.
Seit dem 01.01.2026 gilt wieder der reduzierte Umsatzsteuersatz auf Speisen bei Restaurant- und Verpflegungsleistungen. Doch was auf den ersten Blick nach Entlastung klingt, bringt viele Detailfragen mit sich – besonders bei Getränken, Pauschalangeboten oder Events rund um Silvester. Teil 1 zeigt, wie sich die Änderungen grundlegend auswirken und wer davon betroffen ist.
Bestimmt eine Versorgungsordnung die Regeln für eine Entgeltumwandlung zugunsten einer bAV, kann die Versorgungsordnung nicht zugleich auch die Versorgungszusage sein. Vielmehr wird die Versorgungszusage erst durch die zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer geschlossene Entgeltumwandlungsvereinbarung erteilt.